Großvenediger Nordgrat
Über den einsamen Nordgrat auf die „Weltalte Majestät“ (3.657 m)
Der Nordgrat des Großvenedigers steht im krassen Kontrast zu den technisch einfachen und viel besuchten Normalwegen von Osten und Süden. Er ist ein echter Geheimtipp geblieben: landschaftlich eindrucksvoll, mit toller, einsamer Kletterei in Firn und Fels – und oben wartet der Gipfel der „Weltalten Majestät“ (3.657 m). Mit deinem Bergführer besteigst du den schönsten Anstieg des Berges als 2-tägige Hochtour mit Hüttenübernachtung. Beste Zeit: Juni bis September.
Ort
Neukirchen am Großvenediger (AUT)
Dauer
2 Tage
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Beste Jahreszeit
Juni - September
Teilnehmer
1 bis 2 Personen
Preis
Siehe Preisanzeige nach Terminwahl
1. Tag: Zustieg Kürsingerhütte
Das Hüttenshuttle verkürzt den langen Hüttenzustieg durch das Obersulzbachtal und bringt uns bis zur Talstation der Materialseilbahn auf 1.940 m. Von hier führt uns der Hüttenzustieg in den Gletscherkessel um die ehemalige „Türkische Zeltstadt“ zur Kürsingerhütte auf 2.549 m.
Dauer: 1 – 1,5 h; ↑ 610 hm
2. Tag: Großvenediger Nordgrat: ZS, 4
Wir starten früh, zusammen mit allen Normalweg-Aspiranten, mit denen wir uns das erste Stück des Weges teilen. Am Obersulzbachkees angelangt, verlassen wir jedoch die breitgetretene Spur und ziehen hinüber zum Einstieg des Nordgrates. Auf diesem geht es ausgesetzt und in toller Kletterei Richtung Gipfel. Der Grat ist lang, der Fels zeigt sich kompakt und die Schwierigkeiten sind nie extrem (2-3, 2 Stellen 3+). Die gefürchtete Gipfelwechte ist mittlerweile der Gletscherschmelze zum Opfer gefallen, somit wartet keine weitere Crux im Eis. Am Gipfel stolpern wir direkt in die Ankunftshalle aller Normalweggeher – ein lustiger Gegensatz zu den einsamen Stunden am Grat. Über den imposant vergletscherten Normalweg geht es flott zurück zur Kürsingerhütte.
Dauer: 6-8 h; ↑1.100 hm ↓1.700 hm
Fortgeschritten | ZS (s. Tabelle)
Fels: max. 4. Grad UIAA, Firn/Eis: max. 35°
→ Vorerfahrung im Gehen von Hochtouren (ca. im Schwierigkeitsgrad WS) – siehe Tabelle
→ körperliche Fitness für Tagesetappen von 10 h
→ sicheres Nachsteigen im anhaltend 3. Grad UIAA
→ sicheres Gehen mit Steigeisen 35° Grad steilen Firn/Eis
→ Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
inkl. Leistungen
→ Führung und Organisation durch einen staatlich geprüften, ortskundigen Bergführer
→ Spesen des Bergführers sind inkludiert
→ Evtl. Leihausrüstung – s. Ausrüstungsliste @ Downloads
Zusatzkosten
→ Selbstkosten für Hüttenübernachtung und Verpflegung
→ Selbstkosten für Transfers mit Taxi (ca. 15 € pro Person)
Übernachtungen:
Kürsingerhütte
Wichtige Infos
Dies ist eine Privattour mit individuellem Termin. Beachte, dass deine Buchungsanfrage verbindlich ist. Buchungsanfragen bestätigen wir so schnell wie möglich!
Ort
Parkplatz Hopffeldboden, Sulzau (AUT)
Zeit
13:00 Uhr
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Weitere InformationenWissenswertes
Seinen Beinamen verdankt der Berg Ignaz von Kürsinger: Der Organisator der Erstbesteigung nannte den Großvenediger 1841 die „weltalte Majestät“ – und der Name blieb hängen. Woher „Venediger“ selbst kommt, ist bis heute ungeklärt; der Berg hieß ursprünglich Stützerkopf und trägt den heutigen Namen erst seit 1797. Vermutet werden ein keltischer Ursprung oder venezianische Mineraliensucher.
Der Nordgrat gilt als der schwierigste Anstieg des Berges – und als eine Gratkletterei, die sich vor den Westalpen nicht verstecken muss.
Termine & Preise
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