Hochalmspitze (3.360 m) Südpfeiler – mit Bergführer von Animont

Hochalmspitze (3.360 m) Südpfeiler

Grandiose Granitkletterei im Dornröschenschlaf

Man kann es fast nicht glauben. Stünde dieser Pfeiler in Chamonix oder in Zermatt, würden Kletterer Schlange stehen, um ihn zu klettern. Aber versteckt in den Hohen Tauern fristet diese Tour ein einsames, ruhiges Dasein, das nur von wenigen eingeweihten Kletterern unterbrochen wird. Wo ist also der Haken? Im Falle des Südpfeilers der Hochalmspitze konnten wir nur Schlaghaken finden. Die wunderschöne Linie zieht in allerfeinstem Granit auf die 3.360 m hohe Hochalmspitze. Der Zustieg ist schön, die Kletterei fantastisch und alpin, das Ambiente wild und grandios. Manchmal bleiben die Dinge unergründlich. Also Glück für uns! Auf geht’s zur Tauernkönigin und rein ins Westalpen-Feeling!

Ort

Gmünd im Maltatal

Dauer

2 Tage

Schwierigkeit

Fortgeschritten

Schwierigkeit Details

5. Grad (UIAA)

Teilnehmer

1 Teilnehmer

Beste Jahreszeit

Anfang Juli bis Ende September

Preis

Siehe Preisanzeige nach Terminwahl

1. Tag: Zustieg Gießener Hütte
Zum Abendessen treffen wir uns auf der Gießener Hütte (2.215 m) auf. Von dort dürfen wir die ersten Blicke auf die formschöne Linie des Südpfeilers (auch Südgrat genannt) auf die Hochalmspitze werfen.
Gehzeit: 1,5 h. ↑ 500 Hm

2. Tag: Hochalmspitze Südpfeiler (5, 300 m)
Früh brechen wir auf, um den Zustieg über das Trippkees bei guten Verhältnissen zu erwischen. Während die meisten Bergsteiger auf den Detmolder Grat zustreben, nehmen wir den direkten Weg zur Südseite der Hochalmspitze. Am Pfeiler angekommen wechseln wir in die Kletterpatschen. Vom Pfeilerfuß bis zum Gipfel erwarten uns nun 300 Hm allerfeinster Granitkletterei (max. 5. Grad, meistens 4. Grad) direkt auf den Gipfel der Hochalmspitze (3.360 m). So uns die Tauernkönigin eine Audienz gewährt, werden wir auf ihrem Haupte den Blick über die umliegenden Gipfel genießen, vom Großglockner bis zum Dachstein. Immer dem ersehnten Bier entgegen steigen wir wieder zur Gießener Hütte ab, ehe es weiter zum Parkplatz geht.
Gesamt: 6-8 h. ↑ 1.100 Hm, ↓ 1600 Hm

Gebiet
Hohe Tauern
Tourennamen

Südpfeiler (Südgrat)

Wand / Gipfel

Hochalmspitze (3.360 m)

Wandhöhe / Seillängen

300 m / 10 Seillängen

Schwierigkeitsgrad / Obligat

5- (Stelle), anhaltend im 4. Grad

Ausrichtung

Süd

Fortgeschritten | 5. Grad UIAA (s. Tabelle)
Fels: max. 5. Grad UIAA (Stelle), anhaltend 4. Grad – 300 m / 10 Seillängen

→ Schnelles und sicheres Nachsteigen im 4. Schwierigkeitsgrad
→ Gute Kondition und Kletterausdauer für einen langen Berg- und Klettertag
→ Die richtige Tour für ausdauernde Bergsteiger mit Klettererfahrung

inkl. Leistungen
  • Führung und Organisation durch einen staatlich geprüften Bergführer.
  • Spesen des Bergführers sind inkludiert.
  • Leihausrüstung Gletscher und Klettern – s. Ausrüstungsliste @ Downloads
Zusatzkosten

Selbstkosten für Hüttenübernachtung und Verpflegungskosten auf diesen

Wichtige Infos

Dies ist eine Privattour mit individuellem Termin. Beachte, dass deine Buchungsanfrage verbindlich ist. Buchungsanfragen bestätigen wir so schnell wie möglich!

Ort

Gießener Hütte, Maltatal

Zeit

18:00 Uhr

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Weitere Informationen
Wissenswertes

Die Hochalmspitze ist der höchste Berg der Ankogelgruppe in den Hohen Tauern. Als Gegenstück zum Großglockner wird sie gerne „Tauernkönigin“ genannt – und sie ist der höchste Gipfel, der zur Gänze auf Kärntner Boden steht.

Erstbestiegen wurde sie am 15. August 1859 von Paul Grohmann, einem der Mitbegründer des Alpenvereins, gemeinsam mit dem Lenzbauern Andreas Pucher und dessen Knecht Franz Moidele. Zwei frühere Anläufe waren an Gletscherspalten und an schlechtem Wetter gescheitert.

Termine & Preise

Umsatzsteuerbefreit – gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG

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