Peternpfad & Rossschweif – Die Gesäuse Krone

Die Klettertour für Einsteiger im Gesäuse

Das Hochtor ist mit seinen 2.369 m der höchste Gipfel des Gesäuses. Es gibt keinen leichten und viele schwierige Wege auf seinen Gipfel. Einer der eindrücklichsten Wege ist die Kombination aus Peternpfad und Rossschweif. Diese Kombination führt in 2 Tagen in wunderschöner, leichter Kletterei über luftige Steige auf das Haupt des Gesäuses – für jeden konditionell fitten und schwindelfreien Bergsteiger machbar und damit die ideale Einsteiger-Tour im Gesäuse!

Ort

Gesäuse

Dauer

2 Tage

Schwierigkeit

Einsteiger

Schwierigkeit Details

2. – 3. Schwierigkeitsgrad (UIAA)

Teilnehmer

1 bis 2 Personen

Beste Jahreszeit

Ende Mai bis Anfang Oktober

Preis

1 Person: 760€
2 Personen: 450€ p.P.

Am Vortag der Tour: Eigenständiger Aufstieg zur Haindlkarhütte (1.121 m) inmitten der gewaltigen Kulisse der Hochtor-Nordwand.

1. Tag: Um 08:00 Uhr begrüßen wir dich beim Frühstückskaffee und gehen gemeinsam den Tourenablauf durch. Nach der Ausgabe der Leihausrüstung steigen wir in die steilen Wände der Hochtorgruppe, wo sich der „Peternpfad“ geschickt durch durch unbezwingbar scheinende Felsmauern schlängelt. Immer wieder wechseln sich leichte Kletterpassagen mit steilem Gehgelände ab. Am „Ennstaler Schritt“, der Schlüsselstelle des heutigen Tages, genießen wir die traumhafte Kletterei im 2. Schwierigkeitsgrad. An der Peternscharte steigen wir aus dieser riesigen Wandflucht aus und besteigen gemeinsam den ausgesetzten Gipfel der Planspitze (2.117 m). Von hier wandern gemütlich über zur Hesshütte (1.699 m), wo wir die Nacht verbringen.
Gehzeit ca. 5-7 h. ↑ 1000hm ↓ 550hm

2. Tag: Heute setzen wir unsere Tour fort: über den luftigen Rossschweif geht es in schöner Kletterei im 2. Und 3. Schwierigkeitsgrat auf den Gipfel des Hochtors (2.369 m), immer mit dem Seil gesichert. Vom Gipfel steigen wir nach Süden über den Schneelochweg nach Johnsbach ab, wo uns beim Kölblwirt (870 m) das wohlverdiente Bier erwartet. Von hier fahren wir mit dem Taxi zurück zum Parkplatz der Haindlkarhütte.
Gehzeit ca. 7h. ↑ 700hm ↓ 1.500hm

Tipp: optional kann vom Hochtor über den Josefinensteig wieder zur Hesshütte abgestiegen und dort noch eine Nacht verbracht werden, ehe du selbstständig ins Tal absteigt. Sehr zu empfehlen für weniger ausdauernde Bergab-Geher und zum längeren Genuss dieser wunderschönen Bergwelt.

Gebiet
Gesäuse
Tourennamen

Peternpfad / Rossschweif

Wand / Gipfel

Peternschartenkopf Nordwand / Hochtor Ostgrat

Wandhöhe / Seillängen

500 m / 300 m

Schwierigkeitsgrad / Obligat

3 / 2 obligat

Ausrichtung

Nordwest / Ost

  • Kondition für Aufstiege von bis zu 1000 Hm und Abstiege von 1500Hm sowie Gehzeiten von 5-7 Stunden.
  • Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
inkl. Leistungen
  • Führung und Organisation durch einen Staatlich geprüften, ortskundigen Bergführer.
  • Spesen des Bergführers sind inkludiert
  • Leihausrüstung Klettern – siehe Ausrüstungsliste @ Downloads

 

Zusatzkosten
  • Hüttenübernachtung und Verpflegungskosten auf diesen für dich und den Bergführer
  • Transferkosten

 

Wichtige Infos

Dies ist eine Tour mit individuellem Termin. Beachte dass deine Buchungsanfrage verbindlich ist. Buchungsanfragen bestätigen wir innerhalb von 7 Tagen.

Ort

Haindlkarhütte, 8912 Johnsbach

Zeit

08:00 Uhr

Wissenswertes

Der „Peternpfad“ ist ein klassischer Alpinsteig durch die fast 1000m hohen Nordabstürze der Hochtor-Gruppe im Gesäuse. Seinen Namen hat der Peternpfad vom „Schwarzen Peter“, jenem Ennstaler Bergführer und berüchtigten Wilderer, der den Jägern Mitte des 19. Jahrhunderts regelmäßig über die steilen Wände des Hochtors entwischen konnte.  1877 war es der „Schwarze Peter“ selbst, der seinen Fluchtweg preisgab – und den Wiener Heinrich Heß über den Peternpfad auf die Planspitze führte.

In Kombination mit dem Rossschweif gilt der Peternpfad als eine der lohnendsten leichten Klettereien der Nordalpen und als der schönste klassische Weg auf das Hochtor.

Infos zur Anreise und zur Haindlkarhütte findest du hier

Termine & Preise

Umsatzsteuerbefreit – gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG

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