Zustieg zum NO-Grat der Lamsenspitze

Lamsenspitze Nordostgrat

Winterbegehung im Karwendel

Die Winterbegehung des NO-Grates der Lamsenspitze bietet ein außergewöhnliches Bergsteigererlebnis, stellt aber ein nicht zu unterschätzendes Unterfangen dar. In wilder Einsamkeit frönen wir dem Winterbergsteigen mit all seinen Facetten. Ein Alltagsausbruch für Vollblutbergsteiger!

Ort

Vomp (AUT)

Dauer

2 Tage

Schwierigkeit

Sehr Fortgeschritten

Schwierigkeit Details

WI4 & M5, 470 m

Teilnehmer

1 bis 2 Personen

Beste Jahreszeit

November - Dezember & März - April

Preis

1 Person: 750 €
2 Personen: 457,5 € pro Person

1. Tag: Zustieg Lamsenjochhütte
Unser Treffpunkt befindet sich am Parkplatz eines Supermarktes. Hier organisieren wir unsere Verpflegung für die Übernachtung im Winterraum der Lamsenjochhütte (1.953 m). Der Winterraum bietet einen gemütlichen Ofen mit Kochmöglichkeit, außerdem einige Betten plus Decken. Nach einer kurzen Autofahrt beginnen wir den Hüttenzustieg, vorzugsweise mit Tourenski (alternativ Schneeschuhe). Beim Aufstieg bestaunen wir das ruhige winterliche Karwendelgebirge und genießen die Nachmittagssonne auf der Hüttenbank. Von hier ist unser Ziel für den nächsten Tag perfekt zu sehen.
Dauer: 3 h; ↑ 1.000 hm

2. Tag: Lamsenspitze Nordostgrat (WI4 & M5, 470 m)
Den kurzen Zustieg beginnen wir noch im Dunkeln, sodass wir bei Dämmerung in die Route einsteigen können. In abwechslungsreicher kombinierter Kletterei geht es immer weiter den Grat empor. Flachere und steilere Abschnitte, manchmal im Fels, manchmal im Eis/Firn, wechseln sich kontinuierlich ab. Die Kletterei ist fantastisch, auch wenn die Absicherung etwas spärlich ist – aber wozu hat man denn diesen Bergführer 😉 Am Gipfel (2.508 m) erwartet uns ein phänomenales Panorama über die gesamten Ostalpen, allerdings wartet ebenso noch ein langer Abstieg. Ab der Hütte sind Skifahrer klar im Vorteil, sie schwingen genüsslich zurück zum Auto.
Dauer: über 10 h; ↑ 500 hm ↓ 1.500 hm

Gebiet
Karwendel
Tourennamen

Nordostgrat

Wand / Gipfel

Lamsenspitze

Wandhöhe / Seillängen

470 m

Schwierigkeitsgrad / Obligat

WI4 & M5

Ausrichtung

Nordost

Sehr Fortgeschritten | WI4 & M5 (s. Tabelle)
470 m Wandhöhe, Ausrichtung Nordost

→ sicheres Nachsteigen im Grad WI4 und M5
→ Sichern eines Vorsteigers
→ sicheres und selbstständiges Abseilen
→ sehr gute körperliche Verfassung für eine Tagesetappe von über 10 h

inkl. Leistungen

→ Führung und Organisation durch einen staatlich geprüften, ortskundigen Bergführer
→ Spesen des Bergführers sind inkludiert
→ Evtl. Leihausrüstung – s. Ausrüstungsliste @Downloads

Zusatzkosten

→ keine

Wichtige Infos

Dies ist eine Privattour mit individuellem Termin. Beachte, dass deine Buchungsanfrage verbindlich ist. Buchungsanfragen bestätigen wir so schnell wie möglich!

Ort

Parkplatz Billa in Vomp

Zeit

10:00 Uhr

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Weitere Informationen
Wissenswertes

Die Lamsenspitze (2.508 m) ist eine mächtige Felspyramide, die direkt über der Lamsenjochhütte aufragt. Erstmals bestiegen hat sie 1843 der Geologe Markus Vinzent Lipold – lange vor der großen Zeit des Alpinismus und ohne jede moderne Ausrüstung.

Eine eigene Geschichte hat der Stützpunkt, in dessen Winterraum wir übernachten: Die erste Lamsenjochhütte wurde 1905/06 erbaut und schon am 9. März 1908 von einer Staublawine restlos zerstört. „BIN GEWESEN ALLES RUINIERT AUF LAMSEN – WASTL“, meldete das Telegramm des Hüttenbauers Sebastian Schrettl. Vier Wochen später beschloss die Sektion den Wiederaufbau, diesmal rund 200 m weiter östlich und 20 m tiefer; 1909 wurde die zweite Hütte eingeweiht. Die Fundamente der ersten sind am Weg ins Lamsenkar bis heute zu sehen.

Termine & Preise

Umsatzsteuerbefreit – gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG

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